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Bevor es los geht

Um einen Führerschein zu bekommen, bedarf es außer einer soliden und erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung auch einiger bürokratischer Vorleistungen. Dazu gehört ein entsprechender Führerscheinantrag bei der zuständigen Führerscheinbehörde. Sie dürfen selbstverständlich bereits Ihre Ausbildung in der Fahrschule beginnen, müssen aber erst „auf grünes Licht“ von der Behörde für eine mögliche Prüfung warten.

(Theorieprüfung frühestens 3 Monate vor dem Mindestalter, Praxisprüfung 4 Wochen davor – Führerschein dann zum Geburtstag) Damit das recht bald geschehen kann, sollten Sie also den genannten Antrag schnellstmöglich gegen Entrichtung einer entsprechenden Gebühr bei Ihrer Führerscheinstelle einreichen. Bitte beachten Sie, dass zu dem Antrag je nach Führerscheinklasse Anlagen notwendig sind. So z.B. benötigen Sie für einen PKW Führerschein ein Passfoto nach neuer Passverordnung, 

Sehtest (nicht älter als 2 Jahre) und eine Ausbildung in „Erster Hilfe“ mit mindestens neun Unterrichtsstunden, welche Sie vorab in der Regel jeden ersten Samstag des Monat in unserer Fahrschule in Brandis absolvieren können. Der LKW Führerschein erfordert zum Passfoto noch eine ärztliche Bescheinigung, ein Gutachten über das Sehvermögen und den „Erste Hilfe Kurs“. Den Führerscheinantrag erhalten Sie bei uns, schon deshalb sollten Sie einmal persönlich reinschauen.

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Ausbildung individuell planen

Sie haben die Möglichkeit Ihren Kursablauf entsprechend Ihrer zeitlichen Möglichkeiten einzurichten. Die einzelnen Unterrichtseinheiten finden jeweils Dienstag und Donnerstag in Borsdorf und Mittwoch sowie Samstag in Brandis statt. (informieren Sie sich ggf. unter „Theorieablaufpläne“)
Eine vorgeschriebene Reihenfolge zur Absolvierung der einzelnen Unterrichtsthemen gibt es nicht, Sie müssen aber jedes Thema für Ihre Ausbildungsklasse mindestens einmal besucht haben. Dazu haben Sie also bis zu viermal pro Woche Gelegenheit.
Am Ende entscheiden Sie selbst, wenn der Zeitpunkt zur Teilnahme an einer entsprechenden Theorieprüfung gekommen ist.
Beachten müssen wir hierbei auch die Bearbeitungszeit des Amtes, die zur Zeit etwa 1 bis 2 Wochen betragen kann. Aber in dieser Zeit absolvieren wir ja schon fleißig unsere Ausbildung.
Die fahrpraktische Ausbildung darf ggf. parallel zur Theorieausbildung erfolgen, auch hier entscheiden Sie selbst über den Zeitpunkt und von welchem Fahrlehrer sie ausgebildet werden möchten.   

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Soforteinstieg in jeden Kurs

Sie haben die Möglichkeit ständig in die laufenden Kurse einzusteigen, müssen also nicht warten bis ein neuer Kurs in Brandis oder Borsdorf beginnt.
Die einzelnen Theoriethemen sind in sich abgeschlossen und wiederholen sich im nächsten Kurs tagversetzt. Das bedeutet, die Mittwochkurse laufen nun Samstags und umgekehrt.
So hat zum Beispiel der nur am Wochenende vor Ort verweilende „Student“ die Möglichkeit, nur durch Samstagteilnahme alle Einheiten zu absolvieren.
Sollten Sie also im laufenden Kurs ein Thema verpassen, holen Sie es im nächsten Kurs oder einfach zeitnah in der Außenstelle nach. Somit stellen Sie sich völlig individuell Ihren Kursablauf zusammen.
(Sehen Sie dazu auch „Planen Sie ..........“ und „Theorieablaufpläne“)     

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Ausbildung in Brandis oder Borsdorf

Wie haben zwei Filialen.
Suchen Sie sich aus, welche für Sie besser erreichbar ist.
Auch ein Wechsel während der Ausbildung ist möglich.

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Begleitendes Fahren mit 17

Bereits mit dem Erreichen des 17. Lebensjahres, erfolgreich abgeschlossener Ausbildung und einer geeigneten Begleitperson ist es in Deutschland überall möglich PKW zu fahren.
Die Modalitäten zur Anmeldung entsprechen dem Punkt „Bevor es losgeht - die Bürokratie“ bis auf wenige Unterschiede:
Der Antrag wird frühestens ein halbes Jahr vor dem Geburtstag vom Amt entgegen genommen.
Zusätzlich zum Führerscheinantrag sind in beliebiger Zahl Begleitperson/en zu benennen und von dieser/n Kopien des Ausweises und des Führerscheins beizufügen.
Die Begleitperson muss mindestens 30 Jahre alt, mindestens 5 Jahre im Besitz des Führerscheines der Klasse B sein und darf (seit Mai 2014) nicht mehr als einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg haben.
Was für den Fahrer und seinen Begleiter zu beachten ist, erfahren Sie in unserer Fahrschule.
Punkt: „Begleitendes Fahren mit 17“    

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Crash oder Ferienkurs

Sie haben wenig Zeit? Die Ausbildung oder Arbeit lässt in der Woche kaum Raum für Führerscheinbelange?
Kein Problem, dann muss es eben in den Ferien oder den wenigen Urlaubstagen gehen.
Die Termine des Ferienkurses finden Sie dazu unter: „ Kursablaufpläne“
Crash- und Ferienkurs
Sie wollen in kürzester Zeit Ihre Ausbildung absolvieren –„ der Crashkurs „–
Und schon geht es los im laufenden Kurs:
Dienstag Borsdorf, Mittwoch Brandis, Donnerstag Borsdorf und am Samstag wieder Brandis............
(Siehe dazu auch „Planen Sie Ihre Ausbildung individuell“ oder Steigen Sie sofort...“

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Erste Hilfe Kurse

Zum Ersterwerb einer Fahrerlaubnis ist bereits bei der Antragstellung der Nachweis zur Ausbildung „Lebensrettende Sofortmaßnahmen - LSM“ erforderlich. Dieser Kurs umfasst 8 Stunden zu je 45 min und wird in der Regel jeden ersten Samstag des Monates ab 12.30 Uhr in der Fahrschule in Brandis durchgeführt. Unser Partner ist hier die Sanitätsschule Tembaak,
Ansprechpartner Herr Ralf Machtenberg s. auch Email: info@erste-hilfe-sachsen.de
Bitte melden sie sich rechtzeitig zu den einzelnen Kursen in der Fahrschule an.
Für den Erwerb einer Fahrerlaubnis für LKW´s benötigt man allerdings eine Ausbildung „Erste Hilfe – EH“, welche die doppelte Ausbildungszeit erfordert. Auch diese Kurse werden in der Fahrschule von o.g. Sanitätsschule angeboten, die Termine bitte auf Anfrage in der Fahrschule.
Ebenso die Kurse „Erste Hilfe Training – EH-T“ und
„Erste Hilfe Kurse und Training für Betriebshelfer- und Helferinnen“ 

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Automatik und Mobil mit Handicap

Die PKW Ausbildung ist selbstverständlich auch auf einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe möglich.
Beachten sollten Sie hierbei, dass dann der Führerschein auch auf diese Fahrzeuge beschränkt bleibt. Wollen Sie später doch ein schaltgetriebenes Fahrzeug fahren, ist zur Zeit noch eine erneute Praxisprüfung auf einem Schaltfahrzeug notwendig.
Körperliche Einschränkungen/Behinderungen – auch nach Erkrankungen müssen keinesfalls zum Verlust von Mobilität führen. Ein speziell dafür umgebautes Automatik-Fahrzeug bietet vielfältige Möglichkeiten zur Anpassung an körperliche Einschränkungen. So zum Beispiel ein links- oder rechtsseitig umsteckbarer
Multifunktionsdrehknopf, welcher nicht nur das einhändige Lenken 

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sondern auch die komplette Bedienung notwendiger Funktionen wie Blinker, Licht, Hupe, Scheibenwischer usw. ermöglicht. Auch das
Gaspedal ist wahlweise rechts- oder linksseitig bedienbar. Natürlich
helfen Ihnen auch vielfältige Fahrassistenzsysteme wie Einparkelektronik, intelligentes Kurvenlicht und nicht zuletzt ein aktives Luftfeder-Fahrwerk bei einer angenehmen und entspannten Lehrfahrt.
Sprechen Sie uns dazu an, wir beraten und begleiten Sie gern auf dem Weg zur Mobilität.
Beachten Sie dazu auch den Punkt „Begutachtungen zur Fahreignung“ auf unserer Homepage.   

Ausbildungsklassen

nach §6 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) ab 19.01.2013 - Auszug

Klasse AM : 

- Zweirädrige Kleinkrafträder (auch mit Beiwagen) mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einer elektrischen Antriebsmaschine oder einem Verbrennunungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 ccm oder einer maximalen Nennleistung bis zu 4 kW im Falle von Elektromotoren, 

- Krafträder mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einer elektrischen Arbeitsmaschine oder einem Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 ccm, die zusätzlich hinsichtlich der Gebrauchsfähigkeit die Merkmale von Fahrrädern aufweisen (Fahrräder mit Hilfsmotor)

- Dreirädrige Kleinkrafträder und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge jeweils mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einem Hubraum von nicht mehr als 50 ccm im Falle von Fremdzündungsmotoren, einer maximalen Nennleistung von nicht mehr als 4 kW im Falle anderer Verbrennungsmotoren oder einer maximalen Nennleistung von nicht mehr als 4 kW im Falle von Elektromotoren; bei vierrädrigen Leichtkraftfahrzeugen darf darüber hinaus die Leermasse nicht mehr als 350 kg betragen, ohne Masse der Batterien im Falle von Elektrofahrzeugen. 

Mindestalter : 16 Jahre

Klasse A1: 

- Krafträder (auch mit Beiwagen) mit einem Hubraum von bis zu 125 ccm und einer Motorleistung von nicht mehr als 11 kW, bei denen das Verhältnis der Leistung zum Gewicht 0,1 kW/kg nicht übersteigt und

- Dreirädrige Kraftfahrzeuge mit symmetrisch angeordneten Rädern und einem Hubraum von mehr als 50 ccm bei Verbrennungsmotoren oder einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und mit einer Leistung von bis zu 15 kW.

Mindestalter : 16 Jahre

Klasse A2: 

- Krafträder (auch mit Beiwagen) mit einer Motorleistung von nicht mehr als 35 kW, bei denen das Verhältnis der Leistung zum Gewicht 0,2 kW/kg nicht übersteigt.

Mindestalter : 18 Jahre

Klasse A : 

- Krafträder (auch mit Beiwagen) mit einem Hubraum von mehr als 50 ccm oder mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und

- Dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer Leistung von mehr als 15 kW und dreirädrige Kraftfahrzeuge mit symmetrisch angeordneten Rädern und einem Hubraum von mehr als 50 ccm bei Verbrennungsmotoren oder einer bauartbestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und mit einer Leistung von mehr als 15 kW. 

Mindestalter : 24 Jahre bei Direkteinstieg

21 Jahre für dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer Leistung von mehr als 15 kW und

20 Jahre für Krafträder bei einem Vorbesitz der Klasse A2 von mindestens 2 Jahren

Klasse B: 

- Kraftfahrzeuge – ausgenommen Kraftfahrzeuge der Klassen AM, A1, A2 und A – mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 3500 kg, die zur Beförderung von nicht mehr als acht Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg oder mit Anhänger über 750 kg zulässige Gesamtmasse, sofern 3500 kg zulässige Gesamtmasse der Kombination nicht überschritten wird)

Mindestalter : 18 Jahre

17 Jahre bei Begleiteten Fahren nach § 48a FeV oder sonstigen Bestimmungen des §10 FeV 

Klasse B mit Schlüsselzahl 96 §6a FeV: 

- Die Fahrerlaubnis der Klasse B kann erteilt werden für Fahrzeugkombinationen bestehend aus einem Kraftfahrzeug der Klasse B und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg, sofern die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination 3500 kg überschreitet, aber 4250 kg nicht übersteigt. Die Schlüsselzahl 96 darf nur zugeteilt werden, wenn der Bewerber bereits die Fahrerlaubnis der Klasse B besitzt oder die Voraussetzungen für deren Erteilung erfüllt hat ; in diesem Fall darf die Schlüsselzahl frühestens mit der Fahrerlaubnis für die Klasse B zugeteilt werden. 

- Für die Eintragung bedarf es dem Nachweis einer Fahrerschulung nach Anlage 7a FeV (mindestens 2,5 Stunden Theorie und mindestens 3,5 Stunden praktische Übungen) 

Das Mindestalter beträgt 18 Jahre, im Falle des Begleitenden Fahrens nach § 48a FeV 17 Jahre

Klasse BE: 

- Fahrzeugkombinationen, die aus einem Zugfahrzeug der Klasse B und einem Anhänger oder Sattelanhänger bestehen, sofern die zulässige Gesamtmasse des Anhängers oder Sattelanhängers 3500 kg nicht übersteigt.

Mindestalter : wie Klasse B

Klasse C1: 

- Kraftfahrzeuge, ausgenommen Kraftfahrzeuge der Klassen AM, A1, A2 und A, mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3500 kg, aber nicht mehr als 7500 kg, und die zur Beförderung von nicht mehr als acht Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen von nicht mehr als 750 kg).

Mindestalter : 18 Jahre

Klasse C1E: 

Fahrzeugkombinationen, die aus einem Zugfahrzeug

- Der Klasse C1 und einem Anhänger oder Sattelanhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg bestehen, sofern die zulässige Masse der Fahrzeugkombination 12000 kg nicht übersteigt,

- Der Klasse B und einem Anhänger oder Sattelanhänger mit einer zulässigen Masse von mehr als 3500 kg bestehen, sofern die zulässige Masse Fahrzeugkombination 12000 kg nicht übersteigt. 

Mindestalter : 18 Jahre


Klasse C: 

- Kraftfahrzeuge, ausgenommen Kraftfahrzeuge der Klassen AM, A1, A2, A, mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3500 kg, die zur Beförderung von nicht mehr als acht Personen außer Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg).

Mindestalter : 21 Jahre (Beachtung des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes)

18 Jahre mit Auflagen während oder nach Abschluss einer Berufskraftfahrerausbildung

Klasse CE: 

- Fahrzeugkombinationen, die aus einem Zugfahrzeug der Klasse C und Anhängern oder einem Sattelanhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg bestehen.

Mindestalter : wie Klasse C

Klasse T: 

- Zugmaschinen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 60 km/h und selbstfahrende Arbeitsmaschinen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h, die jeweils nach ihrer Bauart zur Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden (jeweils auch mit Anhängern). 

Mindestalter: 16 Jahre

Klasse L: 

- Zugmaschinen, die nach ihrer Bauart zur Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden, mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 32 km/h und Kombinationen aus diesen Fahrzeugen und Anhängern, wenn sie mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h geführt werden, sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Stapler und andere Flurförderfahrzeuge jeweils mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h und Kombinationen aus diesen Fahrzeugen und Anhängern.

Die zulässige Gesamtmasse einer Fahrzeugkombination errechnet sich aus der Summe der zulässigen Gesamtmasse der Einzelfahrzeuge ohne Berücksichtigung von Stütz- und Aufliegelasten. Die Erlaubnis kann auf einzelne Fahrzeugarten dieser Klassen beschränkt werden. Beim Abschleppen eines Kraftfahrzeugs genügt die Fahrerlaubnis für die Klasse des abschleppenden Fahrzeugs. 

Zugmaschinen der Klasse T mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h dürfen nur von Inhabern einer Fahrerlaubnis der Klasse T geführt werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben ; dies gilt nicht bei der Rückfahrt von der praktischen Befähigungsprüfung, sofern der Inhaber der Fahrerlaubnis dabei von einem Fahrlehrer begleitet wird, sowie bei Fahrproben nach § 42 FeV im Rahmen von Aufbauseminaren und auf Grund von Anordnungen nach § 46 FeV.

Mindestalter : 16 Jahre

Außerdem berechtigt 

1. Die Fahrerlaubnis der Klasse A zum Führen von Fahrzeugen der Klassen AM, A1 und A2,

2. Die Fahrerlaubnis der Klasse A2 zum Führen von Fahrzeugen der Klassen A1und AM,

3. Die Fahrerlaubnis der Klasse A1 zum Führen von Fahrzeugen der Klasse AM

4. Die Fahrerlaubnis der Klasse B zum Führen von Fahrzeugen der Klasse AM und L,

5. Die Fahrerlaubnis der Klasse C zum Führen von Fahrzeugen der Klasse C1,

6. Die Fahrerlaubnis der Klasse CE zum Führen von Fahrzeugen der Klassen C1E, BE und T sowie D1E, sofern der Inhaber zum Führen von Fahrzeugen der Klasse D1 berechtigt ist und DE, sofern er zum Führen von Fahrzeugen der Klasse D berechtigt ist,

7. Die Fahrerlaubnis der Klasse C1E zum Führen von Fahrzeugen der Klasse BE sowie D1E, sofern der Inhaber zum Führen von Fahrzeugen der Klasse D1 berechtigt ist,

8. Die Fahrerlaubnis der Klasse D zum Führen von Fahrzeugen der Klasse D1,

9. Die Fahrerlaubnis der Klasse D1E zum Führen von Fahrzeugen der Klassen BE sowie C1E, sofern der Inhaber zum Führen von Fahrzeugen der Klasse C1 berechtigt ist,

10. Die Fahrerlaubnis der Klasse DE zum Führen von Fahrzeugen der Klassen D1E, BE sowie C1E, sofern der Inhaber zum Führen von Fahrzeugen der Klasse C1 berechtigt ist,

11. Die Fahrerlaubnis der Klasse T zum Führen von Fahrzeugen der Klasse L.

Bemerkung : 

1. Fahrerlaubnisse der Klassen C, C1, CE oder C1E berechtigen im Inland auch zum Führen von Kraftomnibussen – gegebenenfalls mit Anhänger – mit einer entsprechenden zulässigen Gesamtmasse und ohne Fahrgäste, wenn die Fahrten lediglich zur Überprüfung des technischen Zustand des Fahrzeugs dienen. 

2. Die Gültigkeit der ab dem 19.01.2013 ausgestellten Führerscheine ist auf 15 Jahre befristet. Die Vorschriften des § 23/1 FeV bleiben unberührt. (zum Beispiel die Zweiradklassen, sowie Klassen B,BE,L und T unbefristet, die C- und D - Klassen 5 Jahre)

3. Führerscheine, die vor dem 19.01.2013 ausgestellt worden sind, sind bis zum 19.01.2033 umzutauschen. (Punkt 2 bleibt unberührt)

4. Bei der erstmaligen Befristung eines Führerscheins ist Grundlage für die Bemessung der Geltungsdauer das Datum des Tages, an dem die Fahrerlaubnisbehörde den Auftrag zur Herstellung des Führerscheins erteilt.


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Verkehrsschulungen

Viel hat sich in letzter Zeit geändert, vieles wird sich in nächster Zeit noch ändern.

Das Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz traf neue Regelungen für beruflich tätige Fahrer,
die neuen Führerscheinklassen öffnen gerade den länger im Besitz des Führerscheines befindlichen Verkehrsteilnehmern neue und erleichterte Zugangsmöglichkeiten zum größeren Motorradführerschein und welchen Anhänger darf ich nun wirklich mit meinem Führerschein ziehen?

Was hat sich in den letzten Jahren geändert und wie wirken sich aktuelle Gerichtsentscheidungen im modernen Straßenverkehr auch für mich aus?

Wie aber kommen Sie als Nichtberufskraftfahrer zu neuem Wissensstand, von dem gerade oft bei „Vielfahrern“ der langfristige Erhalt des Führerscheines abhängen kann?

Vereinbaren Sie mit uns einen Termin und wir schnüren für Ihren Bedarf ein passendes Paket!

Von der einfachen „Verkehrsteilnehmerschulung“ in Ihrem Büro, Betrieb oder sonstigen Einrichtung bis hin zur zeitlich gestaffelten Weiterbildung über längere Zeiträume.

Seit vielen Jahren sind wir auf diesem Gebiet für Transport- und Landwirtschaftsbetriebe, Feuerwehren, Steuerberater, kommunale Einrichtungen usw. bis hin zum Holzhandel und medizinische Einrichtungen auch im Rahmen vorgeschriebener Arbeitsschutzbelehrungen tätig.    

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Begutachtung zur Fahreignung

Seit nunmehr über 10 Jahren sind wir gemeinsam mit mehreren Kliniken wie z.B. dem „NRZ – Bennewitz“, der „Uni-Klinik Leipzig“ und dem „TÜV- Leipzig“ im Bereich Fahrbegutachtungen im Zusammenhang gesundheitlicher Einschränkungen und medizinisch psychologischer Untersuchungen tätig.

Hier führen wir u.a. spezielle Fahrproben im Beisein von Psychologen auf Strecken mit unterschiedlichen Anforderungen durch.

Im Ergebnis können wichtige Hinweise und Empfehlungen für den Kunden bzw. Patienten Hilfe und Anleitung sein, seine Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges wiederherzustellen bzw. zu verbessern.

Berufsgenossenschaften und Krankenkassen sind auf diesem Gebiet weitere Partner.

Auch im privaten Bereich durften wir unsere Erfahrungen auf diesem Gebiet wiederholt anbieten und nicht selten auch in Absprache mit dem Hausarzt dankbare Hilfe während und besonders nach Erkrankungen leisten.

So manche Familie lebt in Sorge um den noch „stolz mobilen Opa“ heute wesentlich ruhiger, als Derselbe nach einer entspannten Beobachtungsfahrt einmal mit dem Schaltfahrzeug und dann mit dem Automatik - seine eigenen Schlüsse zog.

Gerade die „gereifte Generation“ nutzt gern eine beratende Begleitung nach langjähriger „Fahrabstinenz“, beim Kauf eines noch unvertrauten Fahrzeuges und nicht zuletzt bei einem verantwortungsbewussten Umstieg auf ein Automatikfahrzeug.

Siehe auch Punkt: „Fortgeschrittenenkurse“

Punkteabbau und Nachschulung - Aufbauseminare

Sie haben genügend Punkte in Flensburg gesammelt oder sind in der Probezeit aufgefallen?

Was können oder vielleicht schon – müssen Sie tun?

Das „Fahreignungsseminar“ – FES Inhalte:

Verkehrspädagogische Teilmaßnahme Modul 1

1. Einzelbaustein „Seminarüberblick“,

2. Teilbezogene Darstellung der Individuellen Fahrerkarriere und Sicherheitsverantwortung,

3. Teilnehmerbezogene Darstellung der individuellen Mobilitätsbedeutung,

4. Darstellung der individuellen Mobilitätsbedeutung als Hausaufgabe,

5. Einzelbaustein „Erläuterung des Fahreignungs-Bewertungssystems“,

6. Deliktbezogene Bausteine zu Verkehrsregeln und Rechtsfolgen bei Verstößen mit folgenden Varianten: a) Geschwindigkeit,

b) Abstand,

c) Vorfahrt und Abbiegen,

d) Überholen,

e) Ladung,

f) Telefonieren im Auto,

g) Alkohol und andere berauschende Mittel,

h) Straftaten

7. Festigungsbaustein „Übung zur Klärung der individuellen Mobilitätssituation“ und

8. Hausaufgabenbaustein „Übung zur Selbstbeobachtung“

Verkehrspädagogische Teilmaßnahme Modul 2 

1. Auswertung der Hausaufgaben,

2. Deliktbezogene Bausteine zu Risikoverhalten und Unfallfolgen und

3. Festigungsbaustein „individuelle Sicherheitsverantwortung“

Verkehrspsychologische Teilmaßnahme Sitzung 1

1. Die Erarbeitung der auslösenden und aufrechterhaltenden inneren und äußeren Bedingungen der Verkehrszuwiderhandlungen als Verhaltensanalyse,

2.Die Erarbeitung der Funktionalität des Fehlverhaltens in Form einer Mittel-Zweck-Reaktion,

3. Die Aktivierung persönlicher Stärken und Unterstützungsmöglichkeiten sowie Motivationsarbeit,

4. Die Ausarbeitung schriftlicher Zielvereinbarungen, diese umfassen 

a) Die Spezifikation des Zielverhaltens in Form von Lösungsstrategien,

b) Die Festlegung der Verstärker, Belohnungen und positiven Konsequenzen und

c) Die Festlegung der zu erreichenden Schritte und

5. Die Hausaufgaben „Selbstbeobachtung des Verhaltens in kritischen Situationen“ und „Erprobung des neuen Zielverhaltens“.

Verkehrspsychologische Teilmaßnahme Sitzung 2

1. Die Besprechung der Erfahrungen aus der Selbstbeobachtung,

2. Die Besprechung der Einhaltung der Zielvereinbarungen,

3. Erarbeitung und Weiterentwicklung von Verhaltensstrategien und 

4. Die Aktivierung persönlicher Stärken un Unterstützungsmöglichkeiten sowie Motivationsarbeit.

Die Ausstellung einer Teilnahmebescheinigung ist vom Seminarleiter zu verweigern, wenn der Seminarteilnehmer:

1. nicht an allen Sitzungen des Seminars teilgenommen hat,

2. offene Ablehnung gegenüber den Zielen der Maßnahme zeigt o. 

3. den Lehrstoff und Lernstoff nicht aktiv mitgestaltet. 

Das „Aufbauseminar für Fahranfänger“ – ASF Inhalte: 

Sitzung 1:

1. Wer nimmt mit mir am Seminar teil?

2. Warum sind die anderen hier?

3. Was soll das Seminar bringen?

4. Was macht einen guten Fahrer aus?

5. Was geschieht bei der Beobachtungsfahrt?

6. Wie geht es im Seminar weiter?

Beobachtungsfahrt 

1. Fahren in eigener Verantwortung

2. Den Verkehr beobachten, worauf muss man achten?

3. Den Fahrer beobachten, wie unterschiedlich fahren wir?

4. Beobachtungen auswerten: Tipps und Anregungen für sicheres Fahren

Sitzung 2:

1. Die Fahrgruppen berichten

2. Mir ist folgendes passiert: ...

3. Gefährliche Situationen: Wie sie entstehen und wie man sie vermeiden kann

Sitzung 3:

1. Was mir inzwischen aufgefallen ist

2. Weitere gefährlichen Situationen: Wie kann man selbst Ursachen und Lösungen finden?

3. Lassen sich Disko-Unfälle vermeiden?

4. Verhaltensregeln einhalten: Wie schafft man das?

Sitzung 4:

1. Wozu ist ein Auto (Motorrad) gut?

2. Wie geht die Probezeit weiter?

3. Und in Zukunft. Was werde ich ändern? 

4. Rückblick auf das Seminar

Nachschulung – ASF:

Sie sind in der Probezeit einmal nach „Katalog A“ oder zweimal nach „Katalog B“ aufgefallen, Ihre Probezeit hat sich nun auf 4 Jahre verlängert und die Behörde hat die Teilnahme an einem „Aufbauseminar für Fahranfänger – ASF“ angeordnet. 

Halten Sie nun unbedingt die genannten Termine ein, sonst kann danach der Führerschein mindestens bis zur Vorlage der gewünschten Teilnahmebescheinigung entzogen werden. 

Der Kursablauf ist vergleichbar mit dem „Punktekurs – ASP“, also 4 mal 135 Minuten und zwischen Kurssitzung 1 und 2 eine Beobachtungsfahrt. Besonders wichtig ist die Teilnahme an allen Kursteilen sonst wird keine Bescheinigung erteilt. Eine Prüfung gibt es nicht. 

Vorsicht, Sie haben nun insgesamt 4 Jahre Probezeit. Fallen Sie erneut in dieser Zeit auf, wird Ihnen die Behörde ein psychologisches Beratungsgespräch empfehlen und beim dritten Verstoß in der Probezeit kann dann der Führerschein entzogen werden. 

(siehe dazu ASP, ASF – Inhalte)   

Unsere aktuellen Ausbildungsfahrzeuge

Klasse AM

Klasse AM

Klasse AM

Klasse AM

Klasse AM

Klasse AM

Klasse A1

Klasse A1

Klasse A2

Klasse A2

Klasse A

Klasse A2

Klasse A

Klasse A

Klasse A

Klasse A

Klasse A

Klasse A

Klasse B

Klasse B

Klasse B

Klasse B Automatik

Klasse B Automatik

Klasse B Automatik

Klasse B

Klasse B

Klasse BE

Klasse BE

Klasse C1 & C1E

Klasse C1 & C1E

Klasse C & CE

Klasse C & CE

Klasse T & L

Klasse T & L

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